Das Hochzeitsgeschenk

Wenn ein sehr lieber Mensch im Freundeskreis heiratet, möchte man diesem natürlich gern eine Freude machen. Schnöde Geschenke (z.B. Briefumschlag mit Geld drin) find ich persönlich aber nicht so toll. Ich mag es ausgefallen und dass man etwas tun muss, um an das “Eigentliche” zu kommen. Somit hab ich überlegt und überlegt und habe die Idee eines Kollegen aufgegriffen und einen Goldbarren selbst gebastelt. Dafür nehme man eine Tüte Gips, eine barrenformähnliche Tupperdose, Wasser und die Innereien von Überaschungseiern (die gelben Plasteeier). Die Eier habe ich befüllt zum einen mit Geld und zum anderen mit Wünschen und dem passenden Geschenk dazu.

So zum Beispiel kam in ein Ei Salz, damit die Würze in der Ehe nicht verloren geht oder ein Pflaster mit dem Wunsch, dass jeder mal zu Wort kommt ;).

Der Gips wurde mit dem Wasser in der Tupperdose angerührt, dann etwas gewartet und danach die gelben befüllten Eier in den Gips getaucht. Da leider die Eier sehr “luftig” sind, kamen diese immer wieder hoch. Da muss man Geduld haben und die Eier immer wieder runterstupsen bis sie stecken bleiben. Als dann alles getrocknet war, konnte ich den Klumpen aus der Dose befreien und er wurde golden angemalt. Das sah schon mal gut aus.

Allerdings wollte ich noch was schönes dazu schenken. Auf etlichen Seiten bin ich über die Cake Pops im Braut und Bräutigam Stil gestolpert. Am besten hat mir die Braut auf dem Blog von Niner Bakes gefallen. Es gibt noch viele viele andere Varianten, aber diese fand ich am schönsten. In meinem Cake Pops Buch war auch ein Paar abgebildet, bei dem aus Rollfondant eine Krawatte für den Bräutigam gebastelt wurde. Aber auch hier finde ich die “Fliegenform” weitaus hübscher. Somit habe ich mich hingestellt und das Brautpaar 3 Mal gemacht. Mehr brauchte ich nicht für mein Geschenk. Daher bestand die Innerei der Pops mal wieder aus Oreo Keksen (Rezept hier).

Das hieß als erstes wieder Kügelchen rollen und kühlen lassen.

20130926-134051.jpg

Danach gings los mit Dekorieren. Was ihr dafür braucht:
weiße Candy Melts (oder Kuvertüre)
braune Candy Melts (oder auch hier Kuvertüre)
Zucker
kleine Deko-Zuckerherzchen
weiße Zuckerperlen
Lollistiele
Zahnstocher (der beste Freund beim Dekorieren)
Pinzette

So wird’s gemacht:

Die weißen Candy Melts schmelzen, Lollistiel nehmen, dippen und ab damit in die Murmel. Danach können erstmal alle Kugel mit weißen Candy Melts überzogen werden. Diese auf Backpapier oder einer Backunterlage auf die Kugeln stellen, sodass die Stiele in die Höhe ragen. Darauf achten, dass die Stiele gerade sind (bei mir sind welche krumm und schief geworden 🙂 ). Trocknen lassen.

Die Braut:
Schnappt euch den Zahnstocher und dippt diesen in die geschmolzene weiße Masse. Dann zieht ihr (so gut es geht) feine Linien von vorn nach hinten oben und lasst sie auf dem Rücken zusammenlaufen. Ihr braucht auch nur eine Linie malen, je nach Belieben. Dann dippt ihr die noch feuchte Linien in Zucker, um ein wenig den “Glitzer-Look” herzustellen. Am Ende dann mit der Pinzette die Perlen schnappen, in die Schokolade dippen und rings um den Stiel platzieren. So habt ihr eine schöne Halskette.

LIAC_Bride_Groom

Der Bräutigam:

Hier müsst ihr nochmal braune Candy Melts oder Kuvertüre schmelzen und dann die Kugel so drehen, dass vorne ein Dreieck offen bleibt. Dann die Zuckerherzen in die Schokolade dippen und oben als Fliege festkleben. In die Mitte habe ich mit dem Zahnstocher noch einen Schokoklecks gesetzt. Die Knöpfe könnt ihr entweder auch mit Zuckerperlen machen oder wie ich wieder mit dem Zahnstocher einfach weiße Schokopunkte draufsetzen. Auch braune Knöpfe kann man machen, indem man einfach die braune Kuvertüre benutzt.

LIAC_groom_bride

Hier nochmal alle Pops beim Photo-Shoot 🙂

LIAC_bride_groom_completed

Für das Geschenk hab ich die einzelnen Pops dann eingetütet und mit weißen Schleifchen versehen. So sah dann das Geschenk aus:

LIAC_Hochzeit_completed

Was sagt ihr? Würdet ihr euch über so ein Geschenk freuen?

Liebe Grüße,

Susie

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