Ein Klassiker in Tarteform

Hach … was haben sie mir gefehlt, diese Blog-Events. Und kaum bin ich zurück mit meinem Blog, nehm ich auch schon an einem Event teil. Und zwar feiert die liebe Julia von “Habe ich selbstgemacht” ihren allerersten Blog-Geburtstag. Und bei der Gelegenheit lasse ich natürlich meine Glückwünsche da und steuere meinen Beitrag bei. Julia hatte auch schon bei meiner Wanderbuchaktion (da sind übrigens noch Plätzchen frei) mit einer Holländer Kirschtorte teilgenommen.  Falls ihr mehr über das jetzige Event erfahren wollt, klickt auf den Banner.


Beim Gedanken an den Bloggeburtstag wird man ganz sentimental, denn man denkt an seinen eigenen 1. Geburtstag zurück. Das war schön. So schön, dass ich meinen zweiten dieses Jahr einfach mal verpennt habe. Denn das ist mir erst angesichts des Events von Julia erst wieder eingefallen: “Ach ja, da war ja was!”. Aber hey, dafür wird der dritte umso größer gefeiert (tönte sie und dachte darüber nach sich einen Terminkalender anzuschaffen). Also haltet die Augen nächstes Jahr im September offen.

Mitbringen möchte ich der Julia einen klassischen Apfel Hefekuchen, aber nicht lapidar präsentiert auf einem Blech. Nein. Er musste in die Tarteform gequetscht werden. Aber ich finde, es hat sich gelohnt.

 

Apfel Hefekuchen

Hefekuchen (Rezept à la Mama)

Zutaten (ergibt ein Blech oder 4 kleine und 1 große Tarteform)

Teig:
500g Mehl
150g Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker
200 ml Milch
80g Butter
1 Würfel Hefe
Obst nach Wahl

Streusel:
400g Mehl
200g Zucker
200 g Butter
1 Vanillezucker

So wird’s gemacht

Für den Teig die Butter in einem Topf auflösen und die Milch hinzufügen. Solange auf dem Herd lassen bis sie leicht erwärmt ist (Achtung, zu heiß macht die Hefe kaputt). Darin dann die Hefe auflösen.

In einer Schüssel das Mehl, den Zucker, Salz und den Vanillezucker vermengen. Eine Mulde in der Mitte machen und die Hefe-Butter-Milch in die Mulde geben. Teig kneten bis eine glatte Massen entsteht (solange Mehl hinzugeben bis der Teig nihct mehr an der Schüssel und den Händen klebt).

Teig an einem warmen Ort zugedeckt und zugfrei für ca. 1-2h gehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach dem Gehenlassen den Teig noch einmal etwas durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Auf ein mit Butter gefettetes Blech legen. Falls ihr auch Tarteformen verwenden möchtet, teilt den Teig vor dem Ausrollen in kleine Teile und rollt diese dann kreisförmig aus. Mit Äpfeln belegen (lässt sich auch super mit Kirschen oder Pflaumen machen).

Für die Streusel das Mehl, den Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und vermengen. Die zimmerwarme Butter in Flocken unter das Gemisch heben. Nun die Streusel gut durchkneten und dann anschließend auf den Äpfeln verteilen.

Für 50-60 Minuten in den Backofen geben. Solltet ihr Tarteformen verwendet haben, verringert die Backzeit auf ca. 40 Minuten. Einfach mal ab und zu in den Ofen schauen.

 

Apfel Hefekuchen

 

Mein liebstes Obst für den Hefekuchen sind eigentlich die Kirschen. Ich liebe Kirschen. Aber da wir noch aus dem Garten einen riesen Berg an Äpfeln hatten, mussten die zuerst dran glauben. Und das Schlimme: irgendwie ist die Schüssel nach dem Backen immer noch nicht leerer. Ihr habt noch Apfelbackideen, die nicht aufwendig sind? Dann her damit.

 

Apfel Hefekuchen

 

Ihr habt selber auch noch soviele Äpfel übrig? Dann schmeißt euch an den Backofen und backt diesen Kuchen. Geht immer, schmeckt immer und sieht gut aus.

 

Liebste Grüße

Susi

3 thoughts on “Ein Klassiker in Tarteform

  1. Hi, vielen lieben Dank für die schöne Rezeptanregung.
    Wenn Du nicht weisst, was Du mit den übrigen Äpfeln machen sollst – ganz einfach:
    Apfelmus einkochen – einfach mit etwas Wasser, ggf. etwas Zucker, Zitronensaft, Gewürzen nach Belieben (etwas Zimt, Nelke, Kardamom) kurz aufkochen – dann fein mixen und noch heiß in Gläser abfüllen. Das hält sich über Monate – kann man gut zu Pfannkuchen, Kartoffelpuffern oder auch mal so als Desser – ggf. mit etwas rohem Mandelmus oder etwas Sahne verfeinert genießen. Es gibt auch lecker Rezepte für “Apfel-Crumble” oder Apfelstrudel mit Vanillesauce oder Eis. Ggf. auch einfach Kernhaus ausstechen, Ringe schneiden und auf einer Schnur (z. B. über die Heizung gespannt – oder im Heizungsraum trocknen lassen (oder auch auf einem Backblech – oder im Dörrgerät … dann immer mal wieder wenden). Gibt lecker Apfelringe zum Naschen. Soweit ein paar fixe Anregungen für “Äpfelverwertung” von mir. Herzlichst, Andrea

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